Sohn des Johann ("Hans") Ludwig Reinhard Schenk zu Schweinsberg (* 8. Mai 1878 in Darmstadt - † 2. April 1927 in Marburg - Sohn des Gustav Schenk zu Schweinsberg) und der Elisabeth ("Else") Marie Auguste Eugenie Röder von Diersburg (* 22. Oktober 1879 in Darmstadt - † 19. August 1960 in Fronhausen).
Die Schenck zu Schweinsberg (auch Schenk zu Schweinsberg) gehören zum hessischen Uradel. Sie gehören noch heute zur Althessischen Ritterschaft. Die Schreibweise ohne 'c' gilt für die Mitglieder des Ersten Asts, der so genannten 'Hermannsteiner Linie' des Hauses.
Angehörige des Geschlechts waren ursprünglich Burgmannen zu Marburg und Vögte des Reichsstifts Essen zu Fronhausen. Der Ritter und Vogt Gunthram, der sich auch 'von Grünberg' oder 'von Marburg' nannte und 1199 bis 1236 urkundlich genannt wird, erbaute die Burg Schweinsberg, die seine Nachkommen als Geschlechternamen übernahmen. Gunthrams Bruder Ludwig war der Stammvater der Vögte von Fronhausen, die 1584 im Mannesstamm ausstarben. Bereits im 12. Jahrhundert bildete sich eine Nebenlinie, 'von Ulfa' genannt, die aber schon um 1306 mit Gunthram III. von Ulfa erlosch.
Gunthrams Sohn, Gunthram von Schweinsberg, siegelte im Jahre 1241 als 'Guntramus pincerna' mit dem 'Sigillum Pincerne de Svennesberc'. Er war zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich Schenk des Grafen Berthold von Ziegenhain und erhielt um 1249 von Herzogin Sophie, der Mutter des Landgrafen Heinrich I. von Hessen, das hessische Erbschenkenamt. Seit diesem Jahr bekleidete jeweils der älteste, in Hessen landsässige Schweinsberg das Amt des Erbschenken von Hessen, eines der vier höchsten Hofämter im Hessischen Adel. Seine Nachkommenschaft, die nun den Namen Schenk zu Schweinsberg führte, konnte sich im Laufe der Zeit stark ausbreiten und mehrere Linien gründen. Angehörige der Familie standen vor allem in landgräflich-hessischen Diensten und gelangten teilweise zu grossem Einfluss.
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