*** Vinzenz Hasler ***

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Vinzenz ("Senz")

Hasler

 

 

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Vinzenz

Hasler

* ~1530

... verheiratet mit ...

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Konrad Hasler

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Barbara Hasler


*** Report ***


Personalien

Name

Vinzenz Hasler

Bürger von

Altstätten, SG / Montlingen, Oberriet, SG

Geboren am

~1530

Beruf(e)

Vogt auf Schloss Blatten (1551, 1555, 1558)


Eltern

Vater

Vinzenz ("Senz") Hasler (~1490)


Kinder

Sohn

Konrad Hasler (~1570 bis ~1625)

Tochter

Barbara Hasler ()


Bestallung durch Abt Diethelm Anno 1550. Vogt bis 1558. Möglicherweise hatte Vinzenz dieses Amt bis 1569 inne (als Caspar Dietschi dieses Amt übernahm). Später auch als Ammann von Altstätten genannt.

 

Bestallungsurkunde 1550

Front-Seite der Bestallungsurkunde, St. Gallen, den 4. April 1550. Quelle: StiASG, Bd. 836, fol. 20r-22v.

Bestallung von Vincenz Hasler zum Vogt zu Blatten

Zu wüssen sye menngelichem mit dem Brieff, das der Hochwürdig Fürst unnd Herr, Herr Diethelm, Abte dess Gottshus Sannt Gallen, min gnediger Herr, den erbarn Ficentzen Hasslern von Altstetten zu siner Gnaden Vogt zu Blatten angenomen unnd bestellt hatt uff Meinung, wie's hernach stath. V?n erst so soll Vicenntz Hassler Vogt zu Blatten haissen unnd sin, auch fürderlich hinuff inn das Schloss ziechen, darinen sinen Sitz unnd Behusung haben, dartzu auch nutzen, bewerben und niessen. Diss nachgeschrybnen Stuck und Güter mitt Namen die Wyger Wyss, den grosen und den kleinen ?omgarten mitsambt dem Kruthgarten. So soll unnd wirt ?? vertzinsen Centzers Ackher und das Wingertli, so gibt er jerlichen umb und für die Fasnachthennen drü Pfund Pfennig unnd alsdann etliche die uberigen Stuckh und Güeter, zu dem Schloss Platen [Blatten] gehören, umb jerlich Zinss hand. Ob dann nach Usgang derselben verdingklichen Jaren der Vogt die selben Güeter umb denn Zinss haben wyl, wirt man im dieselbigen ouch verlangen lassen. Item das ganntz Farss ?m Rin lath mein gnediger Herr im umb sinen genannten Zinss ouch, doch mit luteren Worten, das ?? dasselbig getrüwlich und woll verwallte, ouch menngelichen mit Lyb und Guth fürderlich und one Vertzug unnd dermassen vergge, damit nit clegt kome. Füro s? soll er das bemelt Schloss Blatten und was im darmit ingeben wirdt an allen Dingen in gutten Eeren behallten unnd besonnders dess Gotzhus Holltz dasselb beschirmen unnd sich selbs in der Behusung mit Holltzhawen (doch allweg am onschedlichsten) versechen. Unnd hieruff so soll ?? ouch alles das noch seiner Vermöglichait thuen, so meins gnedigen Herren und dess Gotzhus, ouch der Vogtey Nutz und Fromen sye, besonder auch die Vogtey an allen irn Eehafftinen und Gerichten, ouch Zwingen und Penen, was dann darin und dartzu gehört, woll versechen, die Lüth darinn sitzende in iren Anligen güetlich, stattlich und nach Notturft hören, ouch inen trostlich, hillfrich und rätlich sin, als wer ?? sich verstaat und kan, dessglichen all Fräfflinen und Bussen, so in der gemelten Vogtey siner Versechung begangen unnd verhandlet werden, soll ?? alles ordenlichen in ain Buch uffzaichnen und erkhennen, darnach dieselbigen beclagnen und rechtvertigen, unnd wie sy verfallen, dieselbigen mit aim Vogt zu Rosenberg, ouch dem Amptman zu Alltstetten verdedingen, demnach dieselbigen mit Zinns, Rennt, Gült und Fälen fürderlich intziechen, darmit ?? uff der Jarrechnung meinem gnedigen Herren Rechnung geben könde, und das alles bar betzalen. Item, so man im zu dern Rath oder zu annderen Sachen verkünth und beruefft, soll ouch erschinen wie ander Räth, unnd ob im in sollicher Vogtey und siner Verhandlung ze Hand weis, das im ze schwer wurde, unnd er selbs darinn ze hanndlen nit woll wüsse, das soll er an mein gnedigen Herren und dero Räth pringen und langen lassen, und es ime mein gnediger Herr gewert, inn dess Gotzhus Sachen und Hendlen schicken und bruchen wellte, so soll er allwegens gehorsam sin, doch in dess Gotzhus Costen, Futer und Mal, Nagell und Ysen, were aber, das jemands annderer inn ze ritten bruchen wellt usserhalben den Grichten und die Oberkhait nit antrifft, dieselben sollen im des Tags ain halben Guldin und dartzu die Lifferung geben oder für Spys, Trannckh und Belonung ain Guldin. Item ?? s?ll ouch fleissig Achtung und Ufsechen haben, wo die am Oberrieth Satzung, Ordnung, ??tt und Verpott ald derglichen fürnemen und machen wellten, das er darby sin soll, und ?b sy aber inn nit darby lassen wellten, sollichs alls meinem gnedigen Herrn antzaigen, damit sin Gnaden nüt ubersechen ???h Luth dess Spruchs und Vertrag. Unnd sonst s? soll er in diser Vogtey alles das thun, so die Notturfft erfordert. Darumb so gibt im mein gnediger Herr, zu dern Sitz denn er, wie obstath, uff und in dem Schloss haben soll zusampt denn Güetern, wie ?b?? antzaigt, dess Jars, dass allwegen uss und an gath uff Sant Ambrosius Tag [7. Dezember], XXXV Pfund Denar an Müntz Sant Galler Werschafft, dartzu ain Rockh. Item es soll ouch ain jeder, will dem Andern abkünden, ?in halb Jar vorhin. Item ob sich begebe, das mein gnediger Herr oder vermelter Vogt gegen sinen Gnaden von wegen der Vogtey inig und spenig wurden, das allsdann sin Gnad und er vor Hofmeister und welltlichen Räthen Recht geben und nehmen, und, was ald? gesprochen, on alles verner Weegen und Appelliren darby bliben soll. Hieruf so hat er meinem gnedigen Herren mit ufgehepten Fingern und gelerten zu Gott und den Hailigen geschworen, sinen Gnaden truw, gehorsam und diennstbar zu sin in allen Sachen, ouch Iro unnd dess Gotzhus Nutz ze fürderen unnd Schaden zu warnen und ze venden, ouch was er inn Raths W?s? vernimpt und hört, das zu verschwigen ist, soll ?? sin Leben lang verschwigen und sonnst alles das ze thund, das er denn Eeren und Aydes halb pflichtig ist ze thund, und dem Allem, so obstath, truwlichen nachzekhomen. Beschechen uff obgemelten Tag im 1550. J???.

 

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Erstellt durch Daniel Stieger (letzte Aktualisierung: 04.10.2019)
Letzte Änderung: 2011-01-22
Quellen: Hasler im Rheintal (Robert Hasler, Zürich, 2000)
 
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